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06.12.2014 - 2 Meistertitel und Staffelsiege bei Ergo-LM 2014

Bei den Ergo-Landesmeisterschaften trifft man Sie alle - WM-Medaillen Gewinner, Deutsche Juniorenmeister und Nachwuchsruderer mit Ambitionen, es den "Großen" irgendwann einmal nachzumachen ... Mitten drin unsere Mädchen, Jungen, Junioren und Studenten mit jeder Menge Selbstvertrauen im Gepäck.

In der AK 10 war es dann Leo, der für das Team mit Platz 3 den ersten Podiumsplatz erkämpfte. Sein Trainingskamerad Timo musste wegen eines gebrochenen Arms auf den Einsatz verzichten - wir wünschen baldige Genesung!

Hoch spannend wurde es bei den Jungen der AK 12. Hier hatte sich "Ruder"Paul(e) auf die Startliste setzten lassen. In der ersten Abteilung sicherte er sich mit tollen 1:48,9 min souverän die vorläufige Führung. Dann aber trieben sich in Abteilung 2 gleich drei Sportler aus Stralsund, Schwerin (der Vorjahressieger und Zweitplatzierte) und Rostock gegenseitig vorwärts. Am Ende trennten Paul rund 1 Sekunde von Platz 3. Bei den ein Jahr älteren Jungen war es Conrad, der bereits im Vorfeld mit hoher Eigenmotivation seine Ambitionen anmeldete. Er kam gut ins Rennen und sicherte sich mit 3:40,1 min Platz 2 (ein Jahr zuvor hätte dies nur zu Platz 7 gereicht ...). Sein Zweierpartner Felix kam hier auf Platz 4 mit 3:57 min ein.

Unsere fünf Mädchen im gleichen Jahrgang sehen sich seit diesem Herbst mit starker Konkurrenz aus dem Stralsunder RC konfrontiert. Diese waren es dann auch, die Platz 1-3 belegten. Vierte wurde Sophy (3:57,5 min), vor Maike (4:01,1 min) und Lena (4:04,8 min).

Einen starken zweiten Platz erkämpfte Jasper bei den Jungen der AK 14. Mit 3:15 min stellte er seine physische Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Einen Paukenschlag setzte Niklas bei den Junioren über 2.000 Meter. Nach starken Trainingsleistungen (6:16 min) war die Vorgabe seines Trainers, diese im Wettkampf noch einmal zu unterbieten. Es gestaltete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Benjamin Leibelt (SRC), in dem die beiden jeweils nur wenige Meter von einander trennten. Niklas konnte mit konstanten 1:33 min Durchschnittszeiten seine Rennstrategie klasse umsetzen. Mit einen tollen Finish konnte er sich letztendlich absetzen und das Rennen für sich entscheiden. "Wir sind 6:11 min gefahren" - freute sich Rennmentor Jörg Labudde anschließend über den furiosen Sieg von Niklas. Im übrigen eine Zeit, mit der Niklas bei den A-Junioren auf der Deutschen Indoor-Rangliste weit nach vorn kommen könnte ...

Gleiches gilt m.E. auch für Leah - ihre Siegerzeit von 7:04 min hat bei den A-Juniorinnen im Bundesgebiet einen ähnlichen Stellenwert. Nur vier Sportlerinnen unterboten diese Zeit in den letzten drei Indoor-Rowing-Serien (2012 - 2014).

Emotional war die Freude bei Carl-Christoph, der nach harten 1.000 Metern mit 2:55 min den Sieg bei den Studenten bejubelte. Bei den Studentinnen war es Anika, die sich den Sieg vor Nicole und Anne-Katrin sicherte.

In den abschließenden Staffeln waren es die Junioren Sprosse, Elsi, Malte und Niklas, die in diesem Jahr den anderen Vereinsstaffeln das Nachsehen gaben! Und auch Maike, Sophy, Jonas und Jasper ließen der Konkurrenz aus Stralsund, Schwerin und Rostock diesesmal keine Chance und sicherten sich Platz 1.

15.11.2014 - Stark im Team / Platz 2 beim Athletik-WK in Stralsund

Rudersport - Wassersport, der von außen elegant und dynamisch wirkt. Dahinter steckt jede Menge Fleiß und Arbeit der Sportler. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und uneingeschränkte Hingebung für die reibungslose Funktionalität des Bootsmaterials lassen diese Anmut auf dem Wasser entstehen.

Am Wochenende war unser Rudernachwuchs in Stralsund um sich mit den Gleichaltrigen im Land im atheltischen Wettstreit zu messen.

Es galt an acht Stationen die individuelle Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Stark lösten das die Jungen des Jahrgang 2003. Hier siegte Marvin vor Oli und Fiete. Philipp belegt Platz 5. Bei den Jüngsten war es Leo, der der Konkurrenz das Nachsehen gab und sich denSieg sicherte. Timo belegte hier Platz 4. In der AK 13 konnte Lukas Platz 3 für sich erringen und Felix kam in der Schlusswertung auf Platz 5.

Bei den 11-jährigen Mädchen war es Anna-Sophie, die für das Hilda-Team mit Platz 4 wertvolle Punkte einbrachte. Dagegen hatten es diesmal die Mädchen der AK 13 schwer gegen die Konkurrenz des Gastgebers. Allein ein fünfter Platz durch Katja hinter vier Stralsunderinnen war hier die magere Ausbeute.

09.11.2014 - Licht und Schatten bei Langstreckentest in Mölln

Auf meine telefonische Frage "... wie war´s?", bekam ich als erstes die Antwort: "Kalt!". Da lob ich mir doch meine Warmstehhose, die komischer Weise ab und wann von den Sportlern belächelt wird ... (versteh ich gar nicht ;-))

Nun aber zu den sportlichen Fakten. Nachdem gleich im ersten Rennen Malte Daberkow (ORC) und Finn Knüppel SRG im Zweier der B-Männer den Sieg für sich klar machen konnten, galt es in Rennen 2 für Niklas und Moritz Höffer (SRG) im Zweier der A-Junioren zu bestehen. Das vorhandene physische Potential konnten die beiden allerdings in diesem Rennen nicht für sich nutzen. Zwar mit konstanten Zwischenzeiten auf der Strecke unterwegs, gelingt dem Duo zu keiner Zeit der entscheidende Vortrieb für den Kampf um die Spitzenplätze. Das löst interessanter Weise die andere Neubesetzung des LRV M-V mit Max John (ORC) und Benni Leibelt (SRC). Mit nur 2 Sekunden fahren die beiden knapp an Platz 1 vorbei. Niklas und Moritz sind ganze 34 Sekunden dahinter.

Im Einer der A-Junioren konnte Malte zwar rund eine Minute im Vergleich zum Vorjahr gutmachen; im Gesamtklassement reichte es aber erneut nur zu Rang 33 (Platz 32 im Vorjahr). Und auch der direkte Vergleich zu Leo Damerau (SRG) ging wieder zu Gunsten des Schweriner Ruderers aus (+ 39 sec.).

Augenscheinlich noch schwerer tat sich unser B-Junior Chris im Einer seiner Altersklasse. Bei seinem Debüt in Mölln fuhr er den führenden Ruderern mit mehr als 5 min hinterher.

Mit Startzeit 13:50 Uhr ging es dann auch endlich für unsere beiden Mädels Leah und Carolin auf die Strecke. Nachdem die zwei im letzten Herbst an selber Stelle ihr Debüt im Zweier ohne erlebten, galt es diesmal im Einer gegen die WM-Zweite im Doppelvierer von Hamburg 2014, Frieda Hämmerling, zu bestehen. Selbige ging auch mit schnellen ersten 2.000 Metern ins Rennen und konnte so die direkt nach ihr gestartete Leah auf Abstand halten. Leah selbst kommentierte das Rennen wie folgt: "wenn Du die Strecke kaum kennst, kommt es Dir wie eine Ewigkeit vor. Am Ende war ich froh, den langen Kanten hinter mich gebracht zu haben. Mit Platz 3 bin ich persönlich zufrieden." Immer in Schlagdistanz mit Ihrem Einer war auch Carolin. Sie belegte am Ende Platz 4. Der Sieg ging ein wenig überraschend an Katharina Börms vom Lübecker FRK.

2.11.2014 - Crosslauf in Schwerin

... bei herrlichem Wetter fand der Crosslauf der Ruderer im Park des Schweriner Schlosses statt. Gastgeber war die Schweriner Rudergesellschaft, die dieser Tage ihr 140tes Jahr des Bestehens feierte.

Unser Rudernachwuchs war mit einer verhältnismäßig kleinen Gruppe angereist. Umso erfreulicher, dass mit Leo Jannke, Fiete Böttcher und Maike Böttcher gleich in drei Kategorien die Sieger aus dem Greifswalder Ruderclub kamen. Über Platz 2 freuten sich Oliver Tews, der hinter seinem Trainingskameraden Fiete ins Ziel kam, sowie Felix Giese.

11.-18.10.2014 DRJ-Trainingslehrgang in München

... wenn einer eine Reise macht, dann hat er was zu erzählen ...

Dies ist sicher passend für die erlebnisreichen Tage, die unser Mädchendoppelvierer der AK 13 in München erlebt hat. Ich durfte im Tagebuch der Mädels ein wenig stöbern und Euch hierüber berichten ...

Auf Einladung der Deutschen Ruderjugend traten Sophy, Annalena, Maike, Katja und Steuermann Fiete als Gesamtsieger der Langstrecke bei Bundeswettbewerb aufgeregt die Reise nach Bayern an. Im Rahmen der Vorbereitung hatte man sich im Verein gemeinsam mit den Eltern aus logistischen Gründen entschieden die über 800 km mit dem Flugzeug zu überbrücken. Das fand bei den jungen Sportlern denkbar großen Zuspruch. Beim Check-In am Flughafen Tegel gelang es, dass Gepäck von Fiete auf einen falschen Flug zu packen - dies löste sich aber kurzfristig auf.

Der erste Abend in Ruderzentrum an der Olympia-Regattastrecke von 1972 war dem Kennenlernen gewidmet (coole Spiele fanden statt ...). Erst kurz vor Mitternacht fand dieser erste Tag langsam ein Ende. "Kein Frühsport ;-)) " ist der nächste Eintrag - aha, hier wurde also altbewährtes vermisst ... Keine Sorge; spätestens im Winterlager gibts auch das wieder ...

Jedenfalls hatten die Mitstreiter der Ruderjugend jeden Tag neue Überraschungen für die Jungs und Mädchen parat. Und gerudert wurde auch - immer wieder in anderen Besatzungen. Erster großer Aha-Effekt: das bereitgestellte Bootsmaterial konnte wohl "um Längen" nicht mit dem bei "Hilda" verfügbaren Booten mithalten. Eine Erkenntnis, die hoffentlich auch in Zukunft das Bewußtsein für die Pflege und sorgsamen Umgang mit selbigen bei den jungen Sportlern weiter schärft.

Bei der Videoanalyse dann der nächste Aha-Effekt > die Hinweise unserer Übungsleiter decken sich anscheinen mit denen der DRJ-Betreuer! Z.B. die Bockwurst-Griffhaltung (hatten wir in unseren Theoriestunden in Klingenthal schon durchgekaut ...) der Skulls ist immer noch vorhanden. Na, die nächste Rudersaison braucht ja auch noch ein paar Ansatzpunkte zur Verbesserung ;-)

Die Abende wurde regelmäßig mit Spielen und Theorieeinheiten gespickt. Am vierten Tag ging es in die Münchener Innenstadt zum Shopping. Und was lese ich im Tagebuch? "... Maike hatte Hunger und so haben wir uns ne Imbissbude gesucht!"Am Nachmittag ging es auf den Starnberger See - ein Naturerlebnis pur! Ein paar der Mädchen waren im Doppelachter unterwegs. Coole Sache! Und anschließend? Wieder Essen ;-))

Neben weiteren Rudereinheiten absolvierten unsere fünf Sportler auch die Auflagen für das Rudersportfertigkeitsabzeichen - gesehen habe ich selbiges allerdings noch nicht - das müssen wir zum Anrudern unbedingt nachholen.

Tja, und so verging die Zeit sprichwörtlich "wie im Flug". Betreuer neckten die Sportler, Sportler ägerten die Betreuer, es wurde "gechillt" und die Abend erstreckten sich häufig weit über 22:00 Uhr hinaus.

So wundert es dann auch nicht, dass die Eltern nach einer Woche fünf erschöpfte aber glückliche Kinder vom Flughafen nach Hause holten. Im Bootshaus gab es dann am Abend am Rande des Abrudern noch ein kurzes Hallo und jede Menge zu erzählen ...

11.10.2014 - Männerachter kämpft um Veolia-Cup in Berlin

Bereits zum 3. Mal hatten sich unserer Männer in die Startliste zu der Langstreckenregatta "Quer durch Berlin" eingetragen. 2011 erstmalig dabei, kämpfte die Crew um Schlagmann Bert in diesem Jahr erneut um den begehrten Veolia-Cup und die damit verbundene Loschance auf den Gewinn eines BBG Junior-Einer, gestiftet von der Veolia Wasser GmbH - Partner des LRV Berlin.

Verfolgt vom Seriensieger RG Wiking Berlin starteten unsere Männer engagiert in das Rennen. Bereits nach rund 2 Kilometern brachte ein Steuerfehler im vorfahrenden Boot der Treptower Rudergesellschaft eine wesentliche Schlüsselszene für den Rennverlauf. Die "Hilda"-Männer passierten das Berliner Boot und konnten sich auf den folgenden Metern entscheidend absetzen. Aber auch die Mannen von Wiking waren mittlerweile aufgefahren und griffen ihrerseits unser Boot an. Den wettkampferfahrenen Ruderern aus dem Wiking-Bundesliga-Team konnten unsere Männer nicht lange standhalten und so war nach knapp 3 Kilometer die Entscheidung gefallen. Im Ziel betrug der Rückstand auf die RG Wiking dann 1:46 min. Sicher keine Schande wenn man bedenkt, das hier Mannschaften mit deutlich unterschiedlichen Leistungsniveaus aufeinander trafen. 

Am Ende solch eines Rennens überwiegt dann aber der Stolz und die Freunde, diese Herausforderung geschafft zu haben. Und so konnte man unsere Männer einige Zeit später bereits bei einem erfrischenden Bier gut gelaunt und das Rennen analysierend im lockeren Gespräch mit Rudersportfreunden und Gästen der Veranstaltung erleben.

Ein großer Dank sein an dieser Stelle dem Ingomann für seinen aufopferungsvollen Landdienst gesagt! Damit konnte er den Männern um Steuermann Malte den Rücken und Kopf für das Rennen freihalten. Gleiches gilt im übrigen auch für Ruderkamerad Ralf, der uns die nötige Energie mit einem klasse Mittagsmahl im "Spreegold" verabreicht hat. Eine Empfehlung, die wir sehr gerne weitergeben.

Erwähnt werden muss unbedingt noch, dass bei der dritten Teilnahme unserer Männercrew beim Kampf um den Veolia-Cup das Losglück in diesem Jahr für "Hilda" war. Bei der Ziehung während der abschließenden Siegerehrung wurde doch tatsächlich eines unserer Lose gezogen und damit der gestiftete BBG Junior-Einer an unsere Männer übergeben! Der darüber ausbrechende Jubel hielt dann an diesem Abend noch eine ganze Weile an.

05.10.2014 - Niklas mit Landesauswahl bei Städtewettkampf in Berlin

Platz 3 für die Landesauswahl M-V beim diesjährigen Städtewettkampf in Berlin-Grünau. Mit dieser Platzierung zeigte sich Junioren-Trainer Christian Wärmer sehr zufrieden.

Darin eingeschlossen waren auch die Ergebnisse von Niklas Genkel. Der 16-jährige war hier im Wettkampf mit den Stützpunkten aus Dresden, Potsdam, Hamburg, Bremen und Berlin gleich 3x am Start. Nach eigenem Ermessen lief es im Einer erneut nicht so wie es die physische Leistungsfähigkeit erwarten lassen dürtfe. Bei kappligem Wasser reichte es "nur" für Platz 5 in der Gesamtwertung.

Deutlich besser gelang das Rennen im Doppelvierer. Trotz fehlender gemeinsamer Trainingskilometer konnte in dieser Konkurrenz ein dritter Platz eingefahren werden.

Im abschließenden Achter machten sich dann wohl auch die Trainingsrennen gegen die Greifswalder Männer bezahlt - Platz 2 hinter der Hamburger Crew mit deutlichem Abstand zum Drittplazierten.

27.09.2014 - Geschlossene Mannschaftsleistung bei den NDM

Gut 7 Wochen nach der JWM war Hamburg erneut Austragungsort eines Ruderevents. Auch unser Rudernachwuchs war bei der 532. Hamburger Regatta am Start.

Mit einer souveränen Leistung konnten Maike und Katja im Doppelzweier der AK 12/13 die einzige Goldmedaille am Siegersteg in Empfang nehmen. Nach einem starken Start setzten sich die beiden kontinuierlich vom übrigen Feld ab. Mehr als 12 Sekunden betrug ihr Vorsprung im Ziel vor Annalena und Sophy, die in diesem Rennen Platz 2 belegten. Daramatisch gestaltete sich das Rennen im Doppelvierer für die Bronzemedaillengewinnerinnen vom diesjährigen Bundeswettbewerb. Früh im Rennen passierte Schlagfrau Katja ein Mißgeschick mit den Skulls - das Boot kam sekundenlang ins stocken und das Rennen schien bereits verloren. Mit toller Moral und starkem Kampfgeist ruderten sich unsere vier Mädels, angetrieben durch Stm. Fiete, bis kurz vor Schluss in das Feld zurück. Für den Endspurt fehlten dann aber die entscheidenden Kräfte. So war im Ziel ein zweiter Platz Lohn für eine fantastische und mannschaftlich starke Leistung.

Sehr zufrieden zeigten sich ÜL Theresia von dem engagierten Auftreten Lukas. Unser Leichtgewicht hatte bei den 12-jährigen im Einer mit gezielten Zwischenspurts und einem ordentlichen Finish Platz 2 erkämpft. Zusammen mit Felix gab es im Doppelzweier dann nochmal Platz 2. Felix hatte zuvor in der AK 13 Platz 3 im Einer belegt. Hier hätte eine höhere Schlagfrequenz (vor allem in der Schlussphase) deutlich zur Ergebnisverbesserung beigetragen!

Platz zwei gab es auch für Fiete im Sprint über 300 Meter. Und auch Jonas kam bei den 14-jährigen im Einer auf Platz 2. Über alle 4 Abteilungen war er mit der viertbesten Zeit unterwegs.

07.09.2014 - 2. BooTsHouse-Party war wieder spitze!

Da sag noch einer, sonntags könne man nicht feiern. Das selbiges sehr gut geht, bewiesen am ersten Septemberwochenende  über 200 musikbegeisterte Mitglieder und Freunde des Wassersports. Bei nahezu familiärer Atmosphäre und toller Musik ging es bis in den späten Abend hinein.

Aus einem schier unendlichen Vorrat an Vinylplatten brachten die Jungs um DJ Silvio und Albee coole Sounds über die Boxen. Und so wunderte es auch nicht, dass zum Schluss keiner mehr von der Tanzfläche wollte.

Hinten drauf gab es dann noch eine zünftige Aftershow-Party im Greifswalder "Untergrund", welche erst weit in den frühen Morgenstunden ihr Ende fand. Wer nicht dabei war hat definitiv was verpasst!!!

7.-10.08.2014 - Junioren-WM in Hamburg

Eine Heim-WM ist immer etwas ganz besonderes - hohe Erwartungen, die Fans, Freunde und Familie an der Regattastrecke und jede Menge Medienaufmerksamkeit - das alles zusammen macht so ein Event für die Sportler noch aufregender.

Für Sprosse und Leah erfüllte sich dieser Tage nicht jeder Wunsch / Traum. Und doch haben die beiden zusammen mit Lena (Magdeburg) und Vanessa (Berlin) großen Sport geliefert und mit dem vierten Platz ein tolles Ergebnis erreicht.

Gleich im Vorlauf trafen unsere Mädels auf den TOP-Favoriten USA. Und die vier US-Girls machten auch vom Start weg ihre Ansprüche deutlich. Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg ließen sie von Beginn an keinerlei Zweifel darüber aufkommen, dass zu einer Medaille der Weg nur an Ihnen vorbei möglich wäre. Parallel demonstrierten im ersten Vorlauf die Chinesinnen ihre Qualität, welche vor allem in der zweiten Streckenhälfte glänzten. Bis dahin hatten die Italienerinnen die Bugspitze vorne. Der Dritte Vorlauf wurde durch die Französinnen gewonnen. So hatten sich am ersten Wettkampftag 5 Boote mit Ambitionen für die Medaillenverteilung heraus kristallisiert. Erfreulich dabei, dass unsere Mädels mit drittbester Zeit im Gesamtklassement gut unterwegs waren.

Im Halbfinale galt es dann am Samstag den Einzug für das Finale klar zu machen. Dies war erklärtes Ziel für den Vierer um Leah und Carolin. Ambitioniert startete das Deutsche Boot. Bis zur Streckenhälfte führten die vier jungen Frauen vor China und Frankreich. Die anderen Boote hatten jetzt schon kaum noch eine Chance auf den Finaleinzug. Nun aber kamen die Chinesinnen auf. Bis 1.500 Meter hatten sie den Rückstand von 2 Sekunden weggerudert und distanzierten auf den letzten 500 Metern unser Boot deutlich mit 4 Sekunden. Der Abstand zwischen den Französinnen und unseren Mädels betrug im Ziel ebenfalls rund 4 Sekunden. Im Zweiten Halbfinale waren es erneut die US-Girls, die wiederum das Rennen für sich entschieden. Dahinter die Italienerinnen, die auf den letzten 500 Metern bereits den Druck rausgenommen hatten.

Der Sonntag brachte für die Finalrennen mit einem Wetterumschwung deutlich schlechtere Bedingungen. Nach nochmaliger Bahnverteilung wurde gemäß den Ergebnissen aus den Halbfinals versucht, optimale Bedingungen für die sechs Finalteilnehmer USA, CHN, GER, ITA, FRA und BLR zu schaffen.

Wieder waren es die US-Girls, die gefolgt von den Französinnen, mächtig Tempo machten. Schnell schlossen China und Deutschland auf. Nach der 1.000 Meter-Marke kam dann alles anders als erwartet. Die Chinesinnen ruderten sich Schlag für Schlag an die führenden US-Amerikanerinnen heran. Italien fuhr behertzt und konnte unsere Mädels deutlich auf Platz vier verdrängen. An der Spitze waren es die Chinesinnen, die sich mit ernormen Druckschlägen auf Platz 1 ruderten.Was für ein Finale. Niedergeschlagen mussten die Deutschen Ruderinnen um Schlagfrau Leah registrieren, dass in diesem Rennen für Sie keine Medaille erreichbar war. Schade, Schade!

04.-06.07.2014 - Livebericht vom Bundeswettbewerb

Nach einer reibungslosen Anreise sind nun an diesem Wochenende alle Augen nach Rüdersdorf gerichtet. Auf dem Kalksee findet der Jahreshöhepunkt für die Mädchen und Jungen der AK 12-14 statt. Dies ist eine ein Livebericht, der hautnah über die aktuellen Rennen und Ergebnisse berichtet:


Fr, 08:40 Uhr

Unsere Jungs im 4x+ 13/14 sind nach dem Ausstieg von Jasper sicher nicht zu beneiden. Bereits der fliegende Start läuft nicht optimal. Und irgendwie bekommt die Mannschaft nicht den richtigen Druck ans Wasser

Fr, 12:35 Uhr

Der Mädchenvierer mit Katja, Maike, Annalena und Sophy macht augenscheinlich ein gutes Rennen. Das Boot läuft, die Konkurrenz fällt nicht besonders auf - hier dürfen wir gespannt sein. Auch die Übungsleiterinnen Theresia und Bianca klingen auf Nachfragen durchaus optimistisch. Die Qualifikation ins A-Finale - das ist die Erwartungshaltung für diese Mannschaft. Gewissheit gibt es dann bei der Siegerehrung - Abteilung gewonnen und Einladung zum Trainingslehrgang nach Berlin-Grünau erhalten - das bedeutet Gesamtsieg (mit 5 Sekunden zu Platz 2) in der Langstrecke! Hammer Mädels!!!

Fr, 14:10 Uhr

Es ist so weit. Felix und Conrad machen sich klar für den Jung 2x 12/13.Unter dem Decknamen "Weiße Hoffnung" machen die beiden im 'Willi' ordentlich Fahrt. Bei der Siegerehrung am Abend stellt sich dann raus, dass die Jungs ihre Abteilung gewonnen haben - wir sagen herzlichen Glückwunsch! Oder in den Worten der Vereinsvorsitzenden: "... der Joker hat gestochen ..." In der Gesamtwertung fahren Felix und Conrad auf Platz 4. Die überraschten Gesichter der Jungs bei der Siegerehrung sind deutlich zu erkennen. Da ist am Sonntag von Platz 3 - 6 alles drin ...

Fr, 14:59 Uhr

Lukas belegt in seiner Abteilung Platz 2 - wenn das nichts ist!!! Damit bestätigt er seine gute Entwicklung in diesem Jahr. Für das A-Finale hat es dieses Mal nicht gereicht. Aber im B-Finale ist im Kampf um eine Medaille noch alles möglich. Hierzu drücken wir fest die Daumen.

Sa, 05:30 Uhr

Es ist noch so früh. Hatten wir uns nicht gerade erst ins Nachtlager eingekuschelt? Und nun geht es in wenigen Minuten erst zum Frühstück und anschließend zum Zusatzwettbewerb.

So, 08:46 Uhr

Die Ruhe auf dem Wasser trügt. Das B-Finale der Jungen im 1x AK 13 LG steht bevor. Lukas will hier bei seinem ersten Bundeswettbewerb noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Es werden heute lange 1.000 Meter - die Konkurrenten ringen um jeden Zentimeter. Ab Ende kann Lukas dem Tempo nicht mehr folgen. In diesem Rennen geschlagen, kann er aber erhobenen Hauptes diese Regatta als Erfolg für sich verbuchen!

So, 09:26 Uhr

Finale im Doppelzweier der Jungen AK 12/13 - am Ufer kann man die Spannung bei den Übungsleitern und Eltern fühlen. Die Teilnahme an diesem Finale ist eine Überraschung für alle. Mit der Medaille von Freitag im Gepäck sind Felix und Conrad hoch motiviert zum Start rausgefahren. Dann geht es los - schnell setzt sich vorn das Boot aus Potsdam fest. Diese Jungs wollen hier nichts anbrennen lassen. Und auch die Berliner Jungs versuchen früh Ihren zweiten Platz von Freitag auch über die 1.000 Meter abzusichern. Dahinter geht es hoch spannend zu. Das Boot aus Niedersachsen bringt Felix und Conrad stark in Bedrängnis. Und auch Tegel will noch nicht auf den 3. Platz verzichten. Unsere beiden BW-Debütanten gehen an die Grenze ihres Leistungsvermögens. Zwischenzeitlich führt der Regattasprecher unser Boot auf Bronzekurs. Auf den letzten 300 Metern ist es ein Kampf Bordwand an Bordwand. 3 Boote wollen ihre Bugspitze als Dritte über die Ziellinie rudern. Letztendlich haben heute die Jungs aus Weser das bessere Finish. Wir alle freuen uns mit Felix und Conrad über einen starken vierten Platz.

So, 10:42 Uhr

Mädchendoppelvierer AK 12/13 - schon 3 Mal konnten Hilda-Teams in dieser Bootsklasse in den letzten 15 Jahren Edelmetall gewinnen. Und auch dieses Mal stehen die Aussichten richtig gut.

Annalena, Sophy, Maike und Katja sind bis auf äußerste angespannt. Es gelingt kaum die Vier aus diesem "Druckkessel" zu befreien. Dies alles fängt parallel eine Fernsehteam vom NDR ein. So viele Emotionen. Ich selbst gehe am Ufer unruhig auf und ab. Wann geht es endlich los? Haben wir im Vorfeld an alles gedacht? Hätten wir noch etwas optimieren können? Aber jetzt liegt es einzig und allein in den Händen der jungen Ruderinnen. Der Start - mit schnellen Schlägen schiebt sich das Feld aus den Startblöcken. Angstgegner Zschornewitz kann sich etwas absetzten. Die Steuerleute treiben Ihre Mannschaften unentwegt vorwärts. Dabei passieren kleinere Steuerfehler in mehreren Booten, die auch unsere Mädels zu spüren bekommen. Steuermann Fiete ist hier riesig gefordert. Auf einmal macht auch Magdeburg riesig Druck. Was für ein Finale. Die Mädchen aus Sachsen-Anhalt sind heute ganz stark drauf. Magdeburg ist mittlerweile an unserem Boot vorbei und greift seinerseits Zschornewitz an. Deren Führung bröckelt jetzt Meter für Meter. Es wird laut im Zielbereich. Schlagfrau Katja gibt alles - das kann man vom Ufer aus sehen. Die Mädels kämpfen bis zum umfallen. An der Spitze ist Magdeburg nun mit wenigen Zentimetern in Führung gegangen. Zschornewitz wird auf Silber verdrängt. Unsere Mädchen ringen mit den Tränen. Sie gewinnen Bronze und wollten doch innerlich so viel mehr. Auch an Land will sich der Jubel in unserem Lager nur scheibchenweise ausbreiten. Ich sage Chapeau! - und doch wird es noch eine Weile dauern, bis alle diese klasse Leistung akzeptieren und anerkennen können. Das war ganz großer Sport, Mädels! Ihr dürft stolz sein - wir sind es schon!

So, 13:56 Uhr

Für unsere Jungs im Doppelvierer der AK 13/14 musste das Warten auf ihren letzten Start bei einem Bundeswettbewerb eine Qual gewesen sein. Nach einer wahren Odyssee am Ende der Sasion nun vor einem Scherbenhaufen ihrer eigenen Anstrengungen und Bemühungen zu stehen ... Der 17. Platz in der Langstrecke von Freitag, weit hinter den Jungs aus Rostock, ist nur ein Indiz dafür. Für Sie geht es heute um die Ehre. Und sie verkaufen sich teuer. Können im C-Finale noch einmal zeigen, dass hier bei optimalen Rahmenbedingungen mehr drin gewesen wäre. Lang und druckvoll schieben die Vier um Steuermann Oli ihren Vierer in Richtung Ziel. Letztendlich bleibt Platz 3 in diesem Rennen ein realistisches Ergebnis.

05.-06.07.2014 - Tolle Teamleistung bei Hochschulmeisterschaft

Es war ein aufregendes und anstrengendes Event für unsere angehenden Akademiker - das zeichnete sich bereits bei der Anreise ab. Mit eigenem Bootstransport unterwegs, wurden alle Hürden meisterhaft genommen. Durch Abholung zweier Leihboote zog sich die Ankunft in Hannover allerdings bis ca. 21 Uhr hin. Boote anriggern und einstellen, Zelte aufbauen, Grill anheizen, den Hunger stillen und tief in der Nacht dann endlich Ruhe finden - das alles kostet Kraft.

Am Samstag galt es dann für unsere Frauen im C-Gig in den Ausscheidungsläufen zu bestehen. Schlagfrau Mareike, Anika, Verena, Claudia und Steuerfrau Anna-Maria fanden im Verlauf der Rennen immer besser zueinander. Am Ende reichte es aber nicht in eines der beiden Finale.

Mit einer Menge Respekt ging unser Männerachter an den Start. Erstmalig im Achter in einer nationalen Wettkampfsituation, hatte diese junge Mannschaft noch zu viel mit sich selbst zu tun. Gestandenen Mannschaften wie Dresden, Aachen, Karlsruhe oder Hamburg konnte man hier nicht das Wasser reichen. Und doch war es am Ende kein unzufriedener Abschied aus dieser Konkurrenz - ganz im Gegenteil. Einhellig war die Feststellung, dass das zweite Rennen im Hoffnungslauf bereits deutlich spürbare Verbesserungen zu verzeichnen hatte.

Nach einem langen Wettkampftag stieg Teamcaptain Carl-Christoph am Samstag Abend noch ins Boot zum Vorlauf im Männer-Einer. Dem vorangegangenen Anstrengungen Tribut zollen, reichte es hier nur zu Platz 3. Um so bewegender war der Empfang am Steg, zu dem sich alle Teammitglieder unter musikalischer Umrahmung "Atemlos" von Helene Fischer am Ufer eingefunden hatten. Christoph wurde wie ein Sieger gefeiert - zu Recht, wie ich meine. Immerhin war es vor allem auch sein Engagement, welches dieses Team formte und hier nach Hannover brachte.

Der Abendhimmel erfreute sich an einer geselligen Runde am "Hilda"-Pavillion. Dank leckerer Düfte vom Grill und ausgewählter Musik waren auch die Rostocker Sportfreunde sowie Hallenser Ruderinnen dabei. Spät in der Nacht ging es dann noch zur After-Row-Party bei der RG Angaria. Für den Moment sicher eine lustige Sache; am nächsten Morgen bei einigen Teilnehmern allerdings mit spürbaren Folgen versehen.

So kam leider auch der Mix-Achter mit Moritz, Robert, Mareike, Claudia, Alex, Daniel, Christine, Anika und Steuerfrau Anna-Maria nicht ins Finale. Zwischenzeitlich hatte der Wind am Maschsee deutlich aufgefrischt. Mit diesen Bedingungen hatte unser Mix-Doppelvierer um Anne-Katrin, Christian, Marlene und Christian so ihre Sorgen. Das um einiges schnellere Rennboot forderte von den vier Sportfreunden im Rennen mehr als leistbar war. Schade, hatte man sich doch sehr intensiv hierfür vorbereitet.

Carl-Christoph hatte es im Einer übrigens noch bis ins B-Finale geschafft. Hier belegte er Platz 2 mit einer Zeit, die auch im A-Finale für eine fordere Platzierung gut gewesen wäre. 

An dieser Stelle bleibt noch Platz für ein kurzes Fazit:

1. Wir haben ein tolles "Hilda"-Studenten-Team in Hannover erlebt

2. künftig müssen die Vorbereitung/Organisation und Durchführung solch eines Wettkampfes auf breitere Schultern gelegt werden

3. Demokratie ist grundsätzlich begrüßenswert; im und am Boot braucht es aber mehr klare und deutliche Führung (z.B. Steuerleute / Bootsobmann)

4. Für die Vorbereitung ist auch mehr Wettkampferfahrung wünschenswert - hierzu empfiehlt sich die Erstellung einer Jahresplanung und Kooperation mit befreundeten Uni-Vertretungen

Nachdem dann auch die Rückreise mit einigen Herausforderungen erst weit nach Mitternacht alle Teilnehmer wieder wohlbehalten nach Greifswald brachte, dürfen sich unsere Studenten nun auf die Semesterferien freuen. Vorab steht noch Bootspflegedienst auf dem Plan und dann starten wir im Herbst bereits mit den Vorbereitungen für die nächsten Abenteuer ...

26.-29.06.2014 - Liveticker von den DJM aus Brandenburg

Do, 11:52 Uhr

Nachdem im ersten Vorlauf zum JF 4- A wie erwartet das Boot aus Münster/Minden/Essen (in HH belegte diese Crew Platz 2 hinter unseren Mädchen) vor Hanau/Heidelberg das Rennen für sich entscheiden konnte, waren im zweiten Vorlauf unsere Mädels dran. Das Team um Schlagfrau Leah kam wie üblich nicht gut aus dem Start, baut aber über die Strecke seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Im Ziel fahren unsere Mädels mit rund 12 sek. vor dem Boot aus Berlin (in HH waren es nur 3 sek.) als erste über die Ziellinie.

Do, 14:52 Uhr

Der Startschuss zum letzten Vorlauf im JM 1x B LG fällt pünktlich. Nun gilt es auch für Malte, sein Leistungsvermögen abzurufen. Mit im Lauf auch Simon Kuwert aus Stralsund. Die Plätze sind in diesem Rennen früh verteilt und behalten auch bis in Ziel Bestand. Für Malte bedeutet das Platz 3 und somit morgen Mittag ab in den Hoffnungslauf. Hier muss er allerdings noch eine Schippe mehr drauflegen. Seine Zeit von 5:47,96 wird auch dort nicht reichen, um die nächste Runde zu erreichen. Immerhin hatten bereits im Vorlauf 8 Sportler die 5:40 min unterboten. Das wird also ein schweres Stück Arbeit.

Do, 17:24 Uhr

So ein Doppelviererfeld (JM 4x+ B) ist schon eine Augenweide. Achtung - los! Die Steuerleute treiben ihre Mannschaften an. Berlin (die Zweitplatzierten von Hamburg) startet schnell, kann sich aber nicht wirklich absetzen. Die Jungs um Niklas haben ein klares Ziel vor den Augen ;-) Bis 1.000 Meter allerdings bleibt es ein Kopf an Kopf Rennen. Dann allerdings kann Berlin dem unaufhaltsamen Vorwärtsstreben der Meck-Pomm-Crew nicht mehr folgen. Über eine Länge, oder 4,4 sek., trennen beide Boote im Ziel. Im übrigen sind 4:59,02 min heute von keiner anderen Viererbesatzung in dieser Konkurrenz gefahren worden!

Fr, 13:10 Uhr

Für Malte gilt heute alles oder nichts. Platz 2 im Hoffnunglauf des JM 1x B LG muss her, wenn er weiter im Rennen bleiben will. Und so erleben wir Malte auf den ersten 500 Metern hoch engagiert. Zu diesem Zeitpunkt führt er das Feld an. Leider muss er dem hohen Angangstempo bereits auf der zweiten Streckenhälfte Tribut zollen und fällt auf Platz 3 zurück - eine knappe Bootslänge auf Platz 2 - die holte Malte bis in Ziel leider nicht mehr auf. Wir sagen schade und Kopf hoch Malte!

Fr, 18:10 Uhr

Zum Abschluss des zweiten Wettkampftages stand noch das Bahnverteilungsrennen im JF 8+ A für unsere Mädels auf dem Programm. Nachdem in Hamburg das Achterrennen wegen Unwetter ausfallen mussten, brannten die 9 jungen Frauen des Nord-Ost-Achters darauf, endlich ihr Boote über die Strecke zu peitschen. Doch zuerst machte der Nord-West-Achter ordentlich Dampf. Bis zur Hälfte hatten sich dann unser Team an die Spitze gearbeitet und gaben nun ihrerseits ordentlich Gas. Bis ins Ziel fuhren sie so einen Vorsprung von fast 1,5 Längen heraus.

Sa, 18:25 Uhr

Heute stand das Halbfinale im JM 4x+ B auf dem Plan. Nach dem tollen Vorlauf unserer Meck-Pomm-Crew war natürlich auch die Erwartungshaltung ein Stück mehr gewachsen. Und die Jungs enttäuschten abermals nicht. Nachdem das Boot aus Niedersachsen als schnellste aus der Startzone gekommen waren, waren es wieder unsere Jungs die auf dem zweiten und dritten Streckenabschnitt den Ton angaben. Im Ziel hatten sie eine gute Länge Vorsprung. Nachdem dann auch das zweite Halbfinale war klar, dass die Burschen morgen durchaus in der Favoritenrolle stecken. Wir dürfen uns hier sicher auf ein fantastisches Finale freuen.

So, 10:53 Uhr

Finale im JF 4- A, unsere Mädels machen sich auf zum Start. Ich selbst ertrage die Anspannung kaum. War das damals als Sportler auch so? Dann hören wir vom Streckenreporter von der Führung der Konkurrenz aus Münster. Später erfahren wir von Leah, dass es im frühen Verlauf des Rennens einen Krebs im Boot gab, der zu fast einer Länge Rückstand führte. Die nun folgende Aufholjagd führt unser Boot kurz nach der Streckenhälfte wieder an die Spitze des Feldes, wo die Mädels um Schlagfrau Leah ihren Vorsprung Schlag für Schlag ausbauen können. Mit einer knappen Länge fahren Leah und Carolin sowie ihre Crewmitglieder Vanessa Wuttig (Berlin) und Lena Dankel (Magdeburg) die Goldmedaille ein. Unbändige Freude im Boot als bei den Eltern und Fans lassen die bisherige Anspannung schlagartig verschwinden.

So, 15:29 Uhr

Die Stimme des Regattasprechers lassen Ingo Genkel und die Umstehenden wortwörtlich verzweifeln. Im Finale des JM 4x+ B hat es das Boot des LRV M-V nach einen Krebs regelrecht aus dem Rennen geworfen. Was dann folgt, ist eine von Wut und Ergeiz geprägte Verfolgungsjagd, in deren Verlauf Schlagmann Niklas seine Mannschaft nach 1.500 Metern von Platz 5 wieder in Schlagdistanz zu einer Medaille bringt. Das scheinbar unmögliche gelingt den Jungs in einem nicht endenden Endspurt - sie holen sich die Silbermedaille hinter dem Boot aus Hamm/Minden/Münster. Bei der Siegerehrung gibt es für die LRV-Crew respektvollen Applaus - für die "Sieger der Herzen"!

So, 17:15 Uhr

Es ist Achterzeit - in der Königsklasse des Rudersports messen sich 5 Boote im Finale des JF 8+ A. Unsere beiden jungen Frauen haben sich mit ihren Zweierleistungen über die Saison in den Nord-Ost-Achter qualifiziert. Und dieser konnte am Freitag im Bahnverteilungsrennen bereits zeigen, welches Potential hier in der Mannschaft steckt. Nach den Erfolgen des Finaltages (Gold im 4- und Silber im 2-) war die Motivation spürbar hoch.

Dann schaltet die Startampel auf grün - das Rennen beginnt. Was nun folgt ist eine Demonstration des Rudersports. Schlag für Schlag distanzieren die jungen Damen ihre Konkurrenz. Es wird ein toller Start-Ziel-Sieg, der letztendlich mit über 5 Sekunden oder 1,5 Bootslängen Vorsprung für großem Jubel auf der Tribüne sorgt. Anschließend genießen die 9 Mädchen das Bad in der Menge :-)

PS: Standesgemäß wurde anschließend die Steuerfrau herzlichst in den Beetzsee befördert.

Und unbedingt erwähnt werden müssen die vielen, vielen, meist emotionalen, Fürworte, Grüße und Glückwünsche, die die Teilnehmer und mitreisen Eltern und Funktionäre erhalten haben. Dies und die sportlichen Erfolge unserer Mädels und Jungs haben diese DJM für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen! Danke dafür!

21.06.2014 - 'ARABROS' bei erster Deutscher Meisterschaft mit guten Ergebnissen

Wunder dauern in der Regel etwas länger. Bei "Hilda" hat der erste Start eines Drachenboot-Teams aus den eigenen Reihen seit Gründung der Abteilung im April 2011 genau 3 Jahre Vorbereitung benötigt.

Der Faule See in Schwerin bot beste Bedingungen bei zeitweise schwierigen Winden. Es galt in der Kategorie Breitensport gegen 21 weitere Crews aus dem gesamten Bundesgebiet zu bestehen. Erster Start war über 2.000 Meter Langstrecke angesetzt. Hier reichte es am Ende zu Platz 12. Hoch spannend wurde es dann über die 200 Meter. Die Mannschaft fuhr beherzt und erreichte das Halbfinale. Hier verfehlten die Sportfreunde um Teamcaptain Mario den Einzug ins A-Finale mit gerade einmal 19 Hundertstel - wirklich schade!

Einen letzten Versuch gab es zum Abschluß über 500 Meter. Aber auch hier endete die Fahrt zum zweiten Mal im B-Finale mit einem klasse 8. Platz.

Insgesamt darf man an dieser Stelle überhaupt nicht traurig sein - im Gegenteil. Zweimal B-Finale als Debütant bei den Deutschen Meisterschaften - wir sagen: "Respekt"!

07.06.2014 - Emotionen und andere Erkenntnisse in Hamburg

Der wichtigste Meilenstein vor der Deutschen Jugendmeisterschaft - die 2. DRV-Regatta in Hamburg. Und unsere Junioren mit einem anspruchsvollen Programm am Start.

Noch am Freitag Abend müssen Caro und Leah im 2- ran. Sie lösen diese Aufgabe im 2. Vorlauf souverän - und mit schnellster Vorlaufzeit. Eine gefühlte Ewigkeit später werde ich gegen 08:00 Uhr wach - 2.300 km entfernt. Trotzdem ist mein Puls höher als normal. Die entscheidenden Zwischenläufe im Zweier stehen bevor. Im ersten Lauf haben Hannover und Ratzeburg/Hamburg die Tickets fürs Finale gelöst. Und auch Leah und Caro gewinnen ihr Rennen vor Berlin/Magdeburg. Deutlich die Freude der beiden im Zielbereich - bei mir Gänsehaut-Feeling und Vaterstolz. Dann am Nachmittag das Finale. Ich bin über das Handy live dabei. Der Zweier aus Minden/Essen geht mit einem Blitzstart ins Rennen - von unseren beiden Mädels ist lange Zeit gar nichts zu hören. Noch bis zur Streckenhälfte habe sie keinen Einfluss auf das Geschehen an der Spitze. Dann zünden die beiden den Turbo. Ich kann es am Telefon förmlich greifen. Unbändiger Lärm begleitet das Rennen auf den letzten 500 Metern. Mit jeweils schnellsten Durchgangszeiten auf den letzen Teilabschnitten sind Sprosse und Elsi auf einmal mitten drin. Es geht um Silber und Bronze. Hannover ist klar vor. Dahinter geht es bis auf Messers Spitze. Am Ende jubeln unsere Mädels über einen tollen 3. Platz (das sollte eigentlich das Ticket für den WM-Kader sein?!). Mädels - so dürft ihr gerne weiter machen!

Deutlich schwerer tut sich an diesem Wochenende Niklas. Er ist im Einer und Doppelzweier am Start. Aber irgendwie scheint diesmal die nötige Lockerheit zu fehlen. Die Fahrt im Einer wirkt wie gequält. Am Ende ist es nach der Zeit Platz 9. Und auch der Doppelzweier mit Leon Münch läuft nicht optimal.

Ebenfalls Platz 9 fährt Malte im Leichtgewichtseiner der B-Junioren ein.

Einen sportlichen Leckerbissen gab es dann aber doch noch - im Vierer der Juniorinnen haben Caro und Leah zwei neue Partnerinnen. Und die neue Mannschaft funktioniert so gut, dass nach 1.000 Metern bereits gut 3 sek. zwischen ihnen und dem restlichen Feld liegen. Das macht so riesig Spaß und bestätigt die klasse Form, mit der unsere Mädels nun in Richtung Deutsche Meisterschaften starten.

18.05.2014 - Katja, Malte und Niklas mit je 3x Gold in Rüdersdorf erfolgreich

Bevor es in die Wettkämpfe ging, konnte der Rudernachwuchs einen neuen Doppelzweier in Empfang nehmen. Vorstand Jörg Labudde taufte gemeinsam mit den Mädchen und Jungen das Boot auf den Namen "Kleiner Teufel" und rief in diesem Zusammenhang zu Akzeptanz, Toleranz untereinander sowie Integration und Teamgeist im täglichen Miteinander auf. Namensgeber ist der kleine Teufel aus dem Puppenspiel "Alarm im Kaspertheater", in dem das Teufelchen die Pfannkuchen von Omas Geburtstag ganz allein vernascht und wegen des anschließenden Bauchwehs beinahe die Geburtstagsparty nicht mitmachen kann.

Die Rüdersdorfer Frühjahrsregatta ist bekanntermaßen ein guter Gradmesser für den Leistungsstand bei den Mädchen und Jungen mit Blick auf die vorhandenen Möglichkeiten beim Bundeswettbewerb. Immerhin trifft man hier regelmäßig auf viele potentielle (und leistungsstarke) Kanditaten um die begehrten Medaillen.

Weiter aussichtsreich sind die Mädchen der AK 13 im Rennen. Über 1.000 Meter konnten sie den Doppelvierer gewinnen und zeigten auch im Einer eine geschlossene Mannschaftsleistung. Bei der Langstrecke am zweiten Wettkampftag gewann Katja den Leichtgewichtseiner, während Maike mit Platz 2 vor Sophy und Lena im "schweren Einer" ins Ziel kam.

Unseren Jungs in der AK 14 wurde es weitaus schwerer gemacht. 4 von 6 Finalisten des vorjährigen BWs waren im Doppelvierer mit am Start. Im Gesamtklassement belegte unser Team jeweils Platz 5 über 1.000 Meter als auch die Langstrecke. Hier haben Mannschaften wie RC Potsdam, SC Magdeburg oder auch RC Tegel Berlin derzeit die Bugspitze weiter vorne. Leider konnten die Jungs auch im Doppelzweier nicht in die Topplatzierungen rudern. Hier gilt es für die nächsten Wochen vor allem technische Defizite auszumerzen.

In der Neubesetzung Alex und Felix gelang den beiden im leichten Doppelzweier der AK 13/14 Platz 2 in ihrer Abteilung und Platz 4 im direkten Zeitvergleich. Derart motiviert, legten Felix und Conrad im Zweier der AK 13 noch eins drauf und belegten Platz 3. Und noch mehr überraschte der Sieg von Lukas und Annalena im Mix-Doppelzweier der AK 12/13.

Abwechslungreich gestalteten sich die Mix-Sprintrennen, welche anlässlich der Jubiläumsregatta angesetzt waren. Bei lauten Beats und hohen Schlagfrequenzen kämpften auch unsere Mädchen und Jungen um gute Platzierungen. Maike und Jonas gewannen ihre Abteilung, während Lena und Chris in der nächsten Abteilung Platz 3 belegten. Kurzzeitig unter Schock gerieten die Übungsleiter im dritten Lauf dieses Rennens. Sophy und Jasper lagen aussichtsreich auf Platz 2 mit Kontakt zum führenden Boot. Im Schlussspurt brach bei Sophy kurz vor dem Ziel der Skull. Eine Schrecksekunde am Land wie im Boot.

Zu berichten gibt es auch von unseren Jüngsten. Neben nicht enden wollenden Einerrennen der Mädchen war der Start im Doppelvierer (Kim, Anna, Stella und Emma) für alle ein tolles Erlebnis - auch wenn hier die Konkurrenz derzeit noch schneller ist. Auch die Jungs (Oli, Fiete, Marvin und Timo) ruderten ihren Vierer vom Start bis ins Ziel hoch engagiert. Freuen konnten sich Timo und Marvin über Platz 2 in ihrem Doppelzweier-Rennen. Stark ruderte Oli im Einer der AK 11 - er belegt Platz 2 in seinem Rennen über 500 Meter und verteidigte dies auch im Gesamtklassement. Und auch Leo (Platz 2) und Timo (Platz 3) waren im Einer der AK 10 klasse unterwegs.

Einen tollen Abschluss der Rennen unserer Mädchen und Jungen schaffte der Mix-Doppelvierer mit Conrad, Felix, Annalena, Katja und Steuermann Alex. Die fünf gewannen dieses Rennen und freuten sich anschließend sehr über die Medaille.

11.05.2014 - Sprosse und Elsi siegen in München

Knapp 1.200 Starter aus 12 Nationen trafen in München auf der Olympia-Regattastrecke von 1972 in teilweise hoch spannenden Rennen in den Wettstreit. Mittendrin unsere A-Juniorinnen Carolin und Leah, die nach dem Abschneiden von Köln auf Wiedergutmachung drängten. Die durch das seinerzeitige Mißgeschick im Zwischenlauf verpasste Chance auf Nominierung in den Nord-Ost-Achter wurmte die beiden mächtig.

Mittlerweile konnten sie auf Initiative des Vereinsvorstandes und der Eltern in einen neuen Zweier wechseln. Nachdem hiermit auch die letzten Trainings unter guten Bedingungen absolviert werden konnten, gingen unsere beiden Landeskader hoch motiviert an den Start. Gleich im Vorlauf galt es gegen die derzeitigen Favoriten und Finalsieger von Köln, Charlotte Zeiz und Anna Calina Schanze (Hamburg/Ratzeburg) zu bestehen. Mit einem gewaltigen Start setzten sich diese beiden vor das Feld und gaben die Führung bis in Ziel nicht mehr her. Zwischenzeitlich konnten unsere beiden Mädels zwar bis auf eine dreiviertel Länge heran rudern. Dann versäumten sie aber das führende Boot ihrerseits unter Druck zu setzen. Am Ende siegte das Boot aus Hamburg vor Carolin und Leah und Frankreich. Angenehmer Nebeneffekt in diesem Rennen war, dass das Dresdener Boot deutlich distanziert werden konnte. Diese Ruderinnen sitzen aktuell im Nord-Ost-Achter - zwei Plätze, die unsere beiden Kader sehr gerne einnehmen wollen.

Fünf Stunden später dann das Finale. Nach den Vorläufen hatten sich die Boote aus Hamburg/Ratzeburg, Franreich, Polen, Kroatien sowie Carolin und Leah für den LRV M-V qualifiziert. Erneut schoss die Mannschaft Hamburg/Ratzeburg gefolgt von den Polinnen aus der Startbrücke. Aber auch unsere Juniorinnen hatten sich auf diese Strategie eingestellt. Beherzt ruderten die beiden mit. Schnell wurde klar, das Frankreich und Kroatien mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun haben würde. Mehr und mehr lösten sich Zeiz / Schanze und Dold / Labudde vom Feld. Die Polinnen mühten sich tapfer, um den Sieg konnten sie allerdings nicht mitrudern. Und dann setzen Carolin und Leah einen fantastischen, nicht endenden Endspurt. Derart unter Druck gesetzt, gaben die Frauen aus Hamburg/Ratzeburg dem Druck auf der Nebenbahn nach. Sieg für Carolin und Leah. Welch ein emotionales Rennen. Für mich als mitreisenden Vater hätte das auch das Finale einer JWM sein können ... So schön ist Rudern!

Kleiner Wermutstropfen hinten drauf - der am Folgetag geruderte Vierer war gegen die Konkurrenz chancenlos und der Nord-Ost-Achter hat das Rennen gegen die Mannschaft Süd und West für sich entscheiden können - leider ohne unsere beiden Mädels. Diesmal noch!

04.05.2014 - Mädchen und Jungen gewinnen den Gummibärchenpokal

Mehrfach waren wir mit unserer Mannschaft in den letzten Jahren schon ganz dicht dran. Nun endlich gelang unseren Mädchen und Jungen der ganz große Wurf. Mit 15 Gold-, 10 Silber- und 13 Bronzeplatzierungen demonstrierten wir unseren Teamspirit und konnten die Konkurrenz aus rund 40 Vereinen deutlich hinter uns lassen. Und der Hauptpreis - ein paar neue Kinderskulls - wird sicherlich bald aktiv an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben ...

Wiederholt stark präsentierten sich die Doppelvierer - mit Jasper, Jonas, Chris und Alex siegte eine gewachsene Mannschaft, die bereits letztes Jahr überraschend auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch der Mädchenvierer um Steuermann Fiete Böttcher war erneut nicht zu schlagen. Lena, Sophy, Annalena und Maike distanzierten ihre Gegner eindrucksvoll. Hervorzuheben ist dabei auch die beeindruckende Bilanz von Annalena. Fünf Siege bei fünf Starts. Ob im Einer, Doppelzweier oder Vierer - das Mädchen hat einfach Spaß und den richtigen Ehrgeiz dabei!

Erneut konnte Felix seinen Einer als Sieger über die Ziellinie rudern. Wenn der Junge sich bei den Mädchen noch was in Sachen Trainingsfleiß und Ehrgeiz abgucken könnte, dürften wir für die nächsten Regatten noch einiges erwarten. In Lübeck jedenfalls gewinnt er die Sprintdistanz und wird Zweiter zusammen mit Luaks im Doppelzweier. Lukas gewinnt kommt im Einer der  Leichtgewichte auch auf eine tollen zweiten Platz.

Malte, der sich bereits auf die bevorstehende Deutsche Jugendmeisterschaft vorbereitet, fand in seinem ersten Rennen im LG-Einer nicht zu seiner Form. Eine Stunde später, zusammen mit Marcel im Doppelzweier klappte es dann schon besser. Nach langer Führung konnten die beiden im Schlussspurt die Konkurrenz um 4 Zehntelsekunden auf Abstand halten und den Sieg für sich verbuchen. Selbes gelang Malte dann auch am Folgetag im Einer.

Bei den jüngsten galt es jede Menge Erfahrung zu sammeln. Hier freute sich Oli über einen Sieg im neuen Einer "Kenterpreis" und zusammen mit Fiete gab es noch zweimal Platz 3. Und auch Marvin, Stella, Kim, Anna-Sophie und Philipp haben ihren ersten auswärtigen Regattaeinsatz erwartungsgemäß absolviert und sind sicherlich schon beim nächsten Mal in Rüdersdorf wieder am Start.

26.04.2014 - Gold und Bronze beim B-Junioren Frühtest

Das waren schon überraschende Nachrichten, die uns da aus Grünau ereilten. Während in Köln beim DRV-Frühtest die A-Juniorinnen ihre erste Bewährungsprobe mit Blick auf die angestrebte Teilnahme bei der Junioren-WM 2014 absolvierten, galt es für die B-Junioren im Rahme des Frühtests in Grünau die erste Standortbestimmung zu bestehen.

Niklas konnte sich von Lauf zu Lauf steigern und so das A-Finale im schweren Einer für sich entscheiden. Ein weitere angenehme Überraschung bereitete sich Malte selbst. Er schaffte es ebenfalls über Vor- und Zwischenlauf einen Platz im A-Finale bei den Leichtgewichten einzurudern und hier sogar Bronze zu gewinnen.

12.04.2014 - Langstreckentest in Kessin - was kann der Nachwuchs?

Bei guten Bedingungen starteten nun auch die Jungen und Mädchen in die Wettkampfsaison 2014. Wie bereits im Vorjahr gelang es Felix erneut im Einer seiner Altersklasse das Rennen über 3.000 Meter für sich zu entscheiden. Platz 3 ging hier an Lukas. Für Fiete und Richard reichte es nach einem langen Endspurt im Doppelzweier der AK 11/12 zu einem tollen zweiten Platz.

Nahezu ohne Konkurrenz konnten die 13-jährigen Mädchen die Plätze unter sich ausfahren. Hier hatte am Ende ebenfalls die vereininterne Vorjahressiegerin Katja erneut die Bootsspitze ganz vorne. Den Platz dahinter sicherte sich wieder Annalena vor Lena, Maike und Sophy.

Wieder geschlossen, diesmal aber im Mittelfeld landeten die Jungen der AK 14. Mit den Plätzen 6, 7, 9 und 12 können Jonas, Jasper, Chris und Alex an dieser Stelle noch nicht zufrieden sein. Deutlich zufriedener stimmte dagegen der zweite Platz von Malte im Einer der leichtgewichtigen B-Junioren. Mit seiner Zeit ruderte er dazu im Gesamtklassement dieser Altersklasse auf einen beachtlichen vierten Platz. Bei den "schweren" Jungs gelang es Niklas auch in diesem Jahr nicht das Rennen für sich zu entscheiden. Bei seinem voraussichtlich letzten Start bei dieser Regatta kam er wie im Vorjahr erneut auf Platz 2 ein.

Viel Lehrgeld zahlten an diesem Tag unsere Jüngsten, die sich im Feld der Mix-Doppelvierer gegen die teilweise 2 Jahre älteren Mannschaften aber wacker schlugen.

05.04.2014 - "Hilda" startet gut gewappnet in die Wassersaison

Die Vorstandsmitglieder Hannelore und Jörg konnten am Samstag Mittag eine große Mitgliederschar begrüßen. Im stillen Gedenken ehrten die Anwesenden den verstorbenen Sportfreund Harry Krause, der gemeinsam mit seiner Frau Heidi viele Jahre dem Verein eine hilfreiche Stütze war. Dem Ausblick auf die kommende Saison folgend, durfte Carl-Christoph Ramm einen neuen (gebrauchten) Doppelvierer taufen. Angespornt durch viele interessante Redebeiträge von Bootstaufen der Vorjahre fesselte er die Anwesenden in beeindruckender Manier und holte für die anschließende Jungfernfahrt des Bootes den Segen aller wichtigen, altgeschichtlichen Götter ein. Der Vierer, der fortan unter dem Namen "Greifswald" den Studenten und Junioren gute Dienste leisten wird, war bereits 2007 bei der Ruder-WM in München erfolgreich im Einsatz.

Anschließend freute sich Jörg darüber, einen neuen Doppelzweier taufen zu dürfen. Mit "Männersache" gelingt es dem Verein, den bestehenden Bootspark für die Mitglieder weiter funktionell, attraktiv und zukunftsorientiert aufzuwerten. Unterstützung erfuhr der Verein hierbei unter anderem vom Landessportbund.

Ber der folgenden Ausfahrt konnten Eltern, Gäste und Interessierte einen bunten Bootscorso mit vielen Ruderbooten und den Drachenboot-Sportlern begrüßen. Sportfreund Jens Brosemann gab an der Wiecker Brücke den Greifswaldern ein herzliches Willkommen mit auf den Weg. Ein kräftiges GRC - "Hilda" dürfte dem einen oder anderen noch eine Weile im Ohr geblieben sein ...

06.04.2014 - Starker Auftritt unserer Junioren bei Langstrecke in Leipzig

Achtung - Los! Mit schnellen, kraftvollen Schlägen treiben die Kader bei der DRV-Langstrecke in Leipzig ihre Boot zum ersten Test auf dem Wasser voran. Mit dabei sind Carolin, Leah und Niklas. Alle drei sind gut über den Winter gekommen und brennen darauf vor den Augen der Bundestrainer und Betreuer ihr Leistungsvermögen zu demonstrieren.

Bei den B-Junioren im Einer war früh im Rennen klar, dass am späteren Sieger Anton Finger (Berliner RC) schwer vorbei zu kommen war. Konstante Zeiten um 3:51 min je 1.000 Meter waren an diesem Regattatag kaum zu unterbieten. Um so spannender gestalteten die Erzrivalen Nikals und Jan Hennecke (Niedersachsen) den Kampf um die Plätze 2 und 3. Am Ende fehlte Niklas ein winzige Sekunde, was ihm aber die Freude um Platz 3 nicht im geringsten verdarb.

Für die A-Juniorinnen galt es auf dem Weg zur JWM-Qualifikation eine gute Platzierung heraus zu rudern. Carolin und Leah gingen demzufolge auch hoch konzentriert ins Rennen. Deutlich spürbar wurde die Anspannung, als selbst am Ufer die gegenseitige verbale Unterstützung zu hören war. Bis zur Streckenhälfte war es ein Kopf-an-Kopf Rennen mit dem Boot vom Ruderklub am Wannsee. Erst anschließend hatten unsere zwei den deutlich stärkeren Atem. Mit ihrer Siegzeit von 23:51 min distanzierten Sie neben den Berlinerinnen auch das starke Boot aus Dresden (Kühne/Gnauck) und hätten auch bei den A-Frauen durchaus im Vorderfeld mithalten können.

01.03.2014 - Juniorinnen beim Brugge Boat Race 2014 erfolgreich

Boatrace 2014 in Brügge - da muss man erst einmal drauf kommen.

Für unsere Juniorinnen war der Einsatz im Achter zusammen mit den jungen Frauen vom Sportinternat Ratzeburg eine willkommene Abwechslung und Herausforderung zugleich. Immerhin sitzen die 8 Mädels zwischenzeitlich regelmäßiger im Boot zusammen und bereiten sich auf die anstehenden Qualifikationsregatten des DRV teilweise gemeinsam vor. 

Nach Aussagen von Trainer Marc Swienty sollte Brügge vor allem einmal wieder den Kopf frei machen und damit verbunden den Spaß am Rudern in den Vordergrund stellen. Dies gelang augenscheinlich, denn in der Achterkonkurrenz war die Crew das schnellste Damenboot des Tages.

Eine erfolgreiche Partnerschaft bei der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit führen wir mit:

Volksbank Vorpommern eG

 

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